Soziales & Diakonie

Wir helfen

Im Kontakt

Im Kontakt

Als Kirchengemeinde wollen wir Nächstenliebe leben: Wir setzen uns für Menschen ein, die am Rand der Gesellschaft stehen, die auf Hilfe angewiesen oder benachteiligt sind – durch unser Handeln und durch unser Sprechen. In der Pauluskirche wollen wir Teilhabe und Inklusion leben und ausbauen. In unserer diakonischen Arbeit setzen wir bewusst Schwerpunkte, weil wir nicht im ganzen Bezirk helfen können. Unser Projekt „Café Zeitreise“, ein Angebot für an Demenz erkrankte Menschen und ihre Angehörigen, oder unser Umgang mit bettelnden Menschen sind Beispiele dafür.

Café Zeitreise - Demenzprojekt und Angehörigentreff

Café Zeitreise

Café Zeitreise

In unserem Gemeindesaal treffen einander 14-tägig Menschen mit Vergesslichkeit oder Demenz und ihre Angehörigen im sogenannten Café Zeitreise in Kooperation mit der Caritas Pflege.

Nach einer gemeinsamen Kaffee-Runde können die Angehörigen einander in einer moderierten Gesprächsgruppe bei der Suche nach Problemlösungen unterstützen oder die Zeit für sich persönlich nutzen. In der parallel stattfindenden Aktivgruppe wird ein unterhaltsames Freizeitprogramm für Menschen mit Vergesslichkeit angeboten.

Die Betreuung von demenzerkrankten Angehörigen bedeutet nicht nur eine hohe zeitliche, sondern auch eine enorm hohe psychische Belastung. Die Bedürfnisse der betreuenden Menschen bleiben dabei oft auf der Strecke.

Das Entlastungsangebot der Caritas in Wien und der Evangelischen Pauluskirche ermöglicht den betreuenden Menschen, Termine und Besorgungen zu erledigen und währenddessen ihre Angehörigen gut umsorgt zu wissen. Einzelgespräche bzw. Angehörigen-Gesprächsgruppen "Café Zeitreise" helfen wichtige Fragen zu klären und unterstützen bei der Suche nach Problemlösungen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ein umfangreiches Wissen zum Thema Demenz und sind im Umgang und bezüglich Beschäftigung und Förderung der Erkrankten speziell geschult.

Menschen in Not - Bettelnde Menschen

Eine Gabe

Eine Gabe

In den vergangenen Jahren wurde der Umgang mit bettelnden Menschen in unseren Räumlichkeiten von Gottesdienstbesucher*innen und Mitarbeiter*innen immer wieder als Herausforderung erlebt. Wir wollen die Rechte und Bedürfnisse beider Gruppen ernst nehmen: die der Kirchenbesucher*innen und die der bettelnden Menschen. Mithilfe eines Experten und der Mitarbeitenden haben wir Regeln entworfen für ein Zusammenleben der Gottesdienstgemeinde und der bettelnden Menschen. Das Presbyterium hat den Leitfaden im Herbst 2018 verabschiedet.

Wir heißen ALLE willkommen...

JedeR hat eine eigene Geschichte. Wir wollen nicht generalisieren.

Betteln hat seinen Grund und ist grundsätzlich erlaubt.

Bettelnde Menschen werden angesprochen und eingeladen.

Wir haben Informationen der Stadtdiakonie oder öffentlicher Stellen für bettelnde Menschen.

Mithilfe der Diakonie wollen wir an eigenen Hilfsangeboten für bettelnde Menschen weiterarbeiten.  

Bettelnde Menschen halten sich an unsere Regeln...

Wir dulden kein Betteln innerhalb unserer Räume.

Wir dulden keine Nötigung, keine Berührungen und kein Nachlaufen durch bettelnde Menschen.

Wir stehen für ein klares Auftreten bei Nötigung: Im Konfliktfall wird zuerst das Gespräch gesucht, dann werden weitere Maßnahmen bis zur Anzeige eingeleitet.  

Das Presbyterium und die Mitarbeitenden der Pauluskirche

Menschen in Not - Wärme für die Ärmsten

Osterkerze der Pauluskirche

Osterkerze der Pauluskirche

Armutsbetroffene Menschen in Wien haben besonders im Winter mit den Kosten für Wohnung und Heizung zu kämpfen. Auch in unserer Gemeinde gibt es Menschen, die dem Winter oft ängstlich entgegenblicken. Denn die Kälte treibt die Heizungskosten in die Höhe.
Um die ärmsten Familien in der Winterzeit zu unterstützen, bietet die Wiener Stadt-Diakonie die Aktion "Wärmequell" an. Durch gesammelte Spenden kann den Familien ein Heizkostenzuschuss geboten werden, um warm durch den Winter zu kommen.

Sprich uns vertraulich an. Wir leiten dein Anliegen gerne weiter!

Nach Oben